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Fuerte Fan Magazin — das deutschsprachige Urlaubsmagazin für Fuerteventura

Fuerteventura Spezial-Report

LA PARED

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Fuerte Fan Magazin — das deutschsprachige Urlaubsmagazin für Fuerteventura



Auszüge aus dem Titelthema der 1. Ausgabe 2005 des FUERTE FAN MAGAZIN's

Nachdem wir Ihnen in den letzten Ausgaben des Fuerte Fan Magazins schon etliche Regionen der Insel Fuerteventura mit ihren Sehenswürdigkeiten und vielfach atemberaubenden Landschaften vorstellten, von denen sich die meisten inzwischen zu international bekannten Tourismuszentren entwickelt haben, lassen Sie uns diesmal gemeinsam einen Ausflug nach La Pared machen, einer kleinen Siedlung im Nordwesten der Halbinsel Jandía, direkt an der Landenge, dem “Istmo de La Pared” — und bis heute noch ein Geheimtipp unter Fuerte-Fans.

In manchen älteren Reiseführern, die anscheinend verfasst wurden, als La Pared noch in den Anfängen seiner Entwicklung steckte, wird diese Urbanisation als eine touristische Fehlplanung beschrieben. Allerdings war dieser Ort auch anfangs gar nicht für den Tourismus geplant, was sich jedoch im Laufe der Jahre änderte. Um die Gegend unbefangen kennen lernen zu können, sollten Sie sich also befreien von jeglichen Erwartungshaltungen oder Wertvorstellungen. Denn ich möchte Sie davon überzeugen, dass La Pared weitaus mehr zu bieten hat, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann.
 

LA PARED


Zunächst sollte die Herkunft des Ortsnamens geklärt werden: Schließlich ist “Die Mauer“ (la pared) ein recht ungewöhnlicher Name für eine Siedlung!

Quer durch den Ort zog sich vor dem 15. Jahrhundert eine Steinmauer, die Fuerteventura in zwei Abschnitte teilte; daher der Name. Zu dem dazu gehörigen geschichtlichen Hintergrund werden wir später noch kommen.
Für das besseres Verständnis ist auch wichtig, dass es zwei Orte gibt, die den Namen “La Pared” tragen: Das ursprüngliche Dorf La Pared (Pueblo de La Pared) und die erst vor etwa 35 Jahren entstandene „Urbanización de La Pared“ (Urbanisation La Pared).

Diese Ansiedlung soll zentrales Thema unserer Reportage sein.

Wenn Sie von Costa Calma in Richtung Pájara fahren, durchqueren Sie zunächst den Naturschutzpark Jandía. Die Straße führt Sie über einen Hügel hinein in eine atemberaubende Landschaft. Wie schlum-mernde Riesen wirken die Berge vor unserem erstaunten Auge.
Kurz hinter der scharf abbiegenden Rechtskurve können Sie links an einer Bank Rast machen und das von Mutter Natur Geschaffene auf sich wirken lassen. Die sanft gerundeten und wie glatt geschliffen aussehenden Berge werden durch die Schatten der Wolken stets in ein anderes Licht getaucht und verlieren nie ihren eindrucksvollen Zauber. Von ganz besonderem Reiz sind diese Vulkanberge, die in Millionen von Jahren durch Wind und Wetter geformt wurden.

Inmitten dieses weichen Landstriches sind links von der Hauptstraße hell leuchtende Häuser zu erkennen, die, abhängig vom Einfall der Sonnenstrahlen, immer wieder anders wirken. Diese junge, mitten in einem Tal gelegene Siedlung, gehört zur Gemeinde Pájara und ist inzwischen ein Refugium für Menschen, die fernab vom Massentourismus leben und urlauben wollen. Diese Urbanisation La Pared umfasst eine Fläche von 531.000 m², und soll, laut neuem Flächennutzungsplan der Gemeinde, in naher Zukunft noch um 600.000 m² erweitert werden.

Rechts von der Hauptstraße sind ein grau überdachtes Tomatenfeld und eine Käserei zu sehen, welche zum alten Dörfchen La Pared gehören. Die Einwohner nennen diesen Ort, der sich hinter den Bergen fortsetzt, Pueblo (Dorf) oder auch Valle (Tal) de La Pared. Obwohl die Urbanisation und das Dörfchen den gleichen Namen tragen, sind es zwei völlig unterschiedliche und voneinander unabhängige Orte.

Historischer Rückblick

Istmo de La Pared

Man vermutet, dass die Ureinwohner der Kanaren, die Guanchen, ursprünglich einem nordafrikanischen Berberstamm angehörten und im Zuge der großen Völkerwanderung die Insel ungefähr ab 3000 v. Chr. besiedelten.

Fuerteventura misst eine Länge von 110 Kilometern, wobei die breiteste Stelle 30 Kilometer beträgt und die schmalste ca. 5 Kilometer. Quer über diese Landenge hinweg soll das altkanarische Volk einen Steinwall errichtet haben, der die südliche Halbinsel Jandía von dem nördlichen Hauptteil Maxorata trennte. Diese Mauer verlief entlang der „Wespentaille“ der Insel (dem Istmo de La Pared) vom Ort Matas Blancas (nordöstlich von Costa Calma) bis zum Berg „Montaña de Pasa si puedes“ (Komm durch, wenn du kannst) in der Nähe der heutigen Urbanisation.

Entsprechend dem Namen des nördlichen Inselteils, Maxorata, nannten sich die Ureinwohner Maxos, was in die heutige Bezeichnung Majoreros umgeformt wurde. (Etwas verwirrend für diejenigen unter Ihnen, die kein Spanisch sprechen, richtig? „x“ und „j“ wird hier jeweils wie „ch“ im Wort “machen” ausgesprochen.)

Vor der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert sollen die zwei Stammesgebiete von den zwei Königen Ayose und Guize beherrscht worden sein, die diese Mauer bauen ließen, um ihre Königreiche und Hoheitsrechte voneinander abzugrenzen. Dieser Steinwall bildete durch den Istmo de La Pared die Grenze zwischen den beiden Inselkönigreichen. Bis heute sind noch Überreste dieser Mauer und Fundstücke, wie zum Beispiel Tonscherben, zu finden. Wenn Sie der Westküstenstraße FV 605 Richtung Pájara folgen, sehen Sie ungefähr einen Kilometer hinter La Pared rechts und später links Bruchteile des Walls, der sich bis zur Küste verfolgen lässt.

Zeitweise sind auch kreisförmige Gebilde („taros“) zu erkennen, die damals Wach- und Beratungsposten waren. Sollten Sie einen geeigneten Parkplatz finden (Achtung: Nicht auf der Straße oder am Straßenrand parken, dies hat schon viele Unfälle verursacht!), nehmen Sie sich Zeit, um den Weg des früheren Steinwalls zu verfolgen. Zahlreiche Wanderwege und eine beeindruckend schöne Landschaft bieten Ihnen eine hervorragende Möglichkeit dafür.

Die Eroberung

Trotz heftiger Gegenwehr der Ureinwohner gelingt es Jean de Bethencourt, einem Franzosen im Dienst der spanischen Krone, im Jahr 1403, die Insel zu erobern und in Feudal-Lehen einzuteilen. Eines davon war die gesamte südliche Halbinsel Jandía, in dem sich das heutige La Pared befindet.

Die kleinen Bauern litten stark unter dem Druck der Lehnsherren, denn sie mussten ihnen 20 bis 50 Prozent der Erträge überlassen und wurden zudem von Hungersnöten, Dürrejahren und Heuschreckenplagen gezeichnet. In den folgenden Jahren widersetzte sich das Großbürgertum Fuerteventuras gegen die Feudalherrschaft, sodass diese 1836 endgültig abgeschafft wurde.

Grund und Boden

Im Laufe der Zeit wuchs durch ständige Erbschaften die Zahl der Lehnsherren, die 1941 den gesamten Süden mit all ihren kleinen Anteilen an die zwei Eigentümer der Aktiengesellschaft Dehesa de Jandía S.A. verkauften.

Der deutsche Ingenieur Gustav Winter, der angeblich wirtschaftlich wichtige Aktivitäten für das Dritte Reich auf Fuerteventura durchführte und die “Villa Winter” in Cofete als mögliches Durchgangsdomizil für flüchtende SS-Chargen errichten ließ, riegelte die Halbinsel Jandía von der Außenwelt ab, indem er entlang des Isthmus’ den ersten von drei Stacheldrahtzäunen errichtete. Die Maxos durften Jandía ab sofort nicht mehr bewohnen.
Über die geheimnisvollen Machenschaften dieser legendenumwobenen Person Gustav Winter während jener Zeit wird bis heute wild spekuliert (Unsere Serie "Die Cofete-Wahrheit" startet in der nächsten Ausgabe unseres Magazins!)

Die Dehesa de Jandía S.A. wiederum verkaufte 1962 die nördliche Hälfte (von Esquinzo bis La Pared) der Halbinsel an die AG Terrenos Canarios S.A. Bei diesem Verkauf trat Gustav Winter zum ersten Mal offiziell in Aktion und wurde im Handelsregister als Geschäftsführer der Dehesa de Jandía S.A. verbucht. Das von der Terrenos Canarios S.A. erworbene Land wurde parzelliert und anschließend großflächig veräußert.
Erste “Schwedenhäuser”

Ein schwedisches Ehepaar namens Tarve war 1965 auf der Suche nach einem geeigneten Winterdomizil und wollte lediglich ein Haus auf einem Grundstück von 10.000 bis 20.000 m² errichten. Der Eigentümer des Grund und Bodens, auf dem sich La Pared heute befindet, überzeugte die Eheleute jedoch, gleich
100.000 m² (später Urbanisation “Panorama 1” genannt) zu kaufen und weiter zu vermarkten.

Obwohl sie mit dieser Branche wenig vertraut waren, parzellierten die Tarves das Land und verkauften die einzelnen Grundstücke. Kurze Zeit später übernahmen die schwedisch-deutschen Eheleute König die Geschäfte der Freunde und kauften 1969 weitere 200.000 m² (Panorama 2).

Sie setzten die Einteilung des Bodens in Parzellen fort, bauten ca. 30 kleine, weiße “Schwedenhäuser“ und verkauften diese an skandinavische Familien. Die “Casa del viento“ (Haus des Windes), die heute etwas abseits der Urbanisation La Pared gelegen ist, ist ein solches Schwedenhaus.

Langsam entwickelte sich eine Infrastruktur, was damals bedeutete Feldwege zu schieben, zwei Brunnen für die leicht salzhaltige Grundwasserversorgung zu graben und Stromgeneratoren aufzustellen.

1972 entstand das heute noch existierende Lokal “El Camello“, eines der ersten Restaurants im Süden. Der dazugehörige Pool hatte für damalige Zeiten geradezu olympische Maße (25 mal 12 Meter) und war im Sommer Treffpunkt spanischer Familien. Während die Väter zum Angeln an den Strand gingen, lagen die Mütter unter Sonnenschirmen mit ihren Kindern am Süßwasserpool und genossen das sehr einfache aber friedliche Leben.

Da die Bewirtschaftung des Schwimmbeckens aber zunehmend teurer wurde und das Interesse daran sank, wurde es bis heute nicht mehr mit Wasser gefüllt und wartet auf neue Ideen.

Unabhängig von Panorama 1 und 2 war damals jedoch noch eine weitaus größere Urbanisation mit einer Fläche von 7,5 Millionen m² von der Aktiengesellschaft Costa Ventura S.A. geplant.

Bernd Reige

Bernd Reige, ein deutscher Geschäftsmann und späterer Eigentümer der Gesellschaft “Urbanisadora Panorama”, kam 1972 mit 25 Jahren zum ersten Mal auf diese Insel. Nach einem Salzbad im Meer zog auch ihn der Süßwasserpool des Lokals “Camello” an und dies war ein Grund, sich öfters in den Urbanisationen Panorama 1 und 2 aufzuhalten. Er interessierte sich für die dortigen Bauvorhaben und kaufte 1973 von der Costa Ventura unter anderem das Grundstück, wo sich heute das Hotel “Costa Real“ befindet.

Er übernahm den Gedanken des vorhergehenden Betreibers und baute die zwei vierstöckigen “Hochhäuser”, die anschließend zur Appartementanlage “Atlantida-Club“ wurden. Neckermann war einer der ersten Reiseveranstalter, die diese Appartements für ihre Kunden buchten, da sie mit einer eigenen Wasserentsalzungsanlage, einem eigenen Brunnen und Stromgenerator die damals beschwerdefreieste Anlage auf Fuerteventura war.

Dort, wo sich heute die Wellenreitschule Cowabunga befindet, lag früher ein Wasserdepot, welches dann vorübergehend zum Pool des Clubs umfunktioniert wurde.

Ein österreichischer Berufstaucher wandelte dieses Becken allmählich zur Tauchschule um und bot Schnupperkurse an. Kurzzeitig befanden sich dort auch ein Frisör, eine Boutique und eine italienische Kneipe.

Als dann ein italienisches Spezialitätenrestaurant namens “Vicaría“ errichtet wurde, schüttete man den Pool zu, legte einen Garten darauf an und baute zusätzlich das Gebäude des heutigen kleinen Supermarktes. Erst 1998 wurde in den ehemaligen Garagen die jetzige Wellenreitschule von Frank Bernklau eröffnet.

Die Geburtstunde der Urbanisation La Pared

1985 entstanden die ersten Grundgedanken für die heutige Urbanisation La Pared. Ein kleiner, nicht vom Tourismus geprägter Ort war geplant, mit dem Ziel, einen Platz zum Leben und Wohnen zu bauen, der nicht für Gelegenheitsbewohner oder -mieter gedacht war, sondern für Residenten. Zielgruppe waren Menschen, die ihren Alters-, Zweit- oder Erstwohnsitz hier einrichten wollten.

So wurde aus den drei verschiedenen Urbanisationsplanungen “Panorama 1”, “Panorama 2” und “Costa Ventura” eine einzige gemacht! Infolgedessen gab Bernd Reige seinen deutschen Wohnsitz auf und zog endgültig nach Fuerteventura. Die nachts beleuchtete Avenida del Istmo bildet bis heute noch den Ortskern, begrenzt von zwei hübsch bepflanzten Kreisverkehren.

Die Entwicklung zur Gartenstadt durch den Architekten Fritz Junkermann

Der deutsche Architekt Fritz Junkermann gab 1986 seine Projekte an der Costa Calma auf, um sich fortan den Plänen von Bernd Reige zu widmen. So entstanden durch gemeinsame Ideen und gut durchdachte Pläne neue Gebäude und eine immer bessere Infrastruktur.

Da die erforderlichen finanziellen Mittel vorhanden waren und Stromleitungen inzwischen eine zwingende Notwendigkeit wurden, schloss man 1989 einen Vertrag mit dem Stromlieferanten UNELCO ab und konnte nach einem mehrjährigen Hürdenlauf auch auf die so genannten „grupos“ (mit Diesel betriebene Stromgeneratoren) verzichten.

So entwickelte sich La Pared im Laufe der Jahre zu einer immer moderneren Urbanisation mit wachsender Wohnqualität.

Das Club-Hotel Costa Real wurde errichtet und 1993 zusammen mit der inzwischen asphaltierten Avenida del Istmo eröffnet. Zeitweise fanden auf dieser liebevoll begrünten Palmenallee Flohmärkte und Fiestas statt. Durch den Bau dieser mit Laternen und Palmen begrenzten Allee bekam die Gegend allmählich einen etwas „städtischeren“ Charakter. Fritz Junkermann, dem die städtebauliche Planung für Bernd Reige oblag, kaufte diesem 1999 die Grundstücke in La Pared ab, übernahm volle Verantwortung für den Ort und wurde zum derzeitigen Promotor.

Seine Vorstellung war und ist es bis heute, individuelle Einfamilienhäuser entstehen zu lassen, mit von Licht durchfluteten Räumen und Meerblick, was vor allem hier durch das ansteigende Tal gut zu verwirklichen ist, ähnlich einem Amphitheater.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt auch er sich ein für ein menschengerechtes Bauen im Einklang mit der Achtung vor der Natur und dem Respekt vor der Insel. Im Juni 2005 soll die komplette Infrastruktur fertig gestellt sein, und auch die Golfschule soll um einen 9-Loch- Golfplatz erweitert werden.

Klima

Die Urbanisation La Pared darf sich seit 2003 offiziell als „Seebad mit heilklimatischer Wirkung“ bezeichnen. Sie befindet sich in einem einzigartigen Mikroklima, das durch drei Faktoren zustande kommt: die geschützte Lage im Tal, der Nord-Ost-Passat und der Kanarenstrom. Durch die schützenden Berge, von denen die Siedlung regelrecht umhüllt wird, wird der Wüstenwind „Calima“ abgefangen und im milden Luftstrom des Passats gekühlt, so dass der tägliche Temperaturunterschied lediglich 4 Grad Celsius beträgt!

Auch die Meeresströmungen unterstützen dieses gesunde Klima und lassen Fuerteventura zur Frühlingsinsel werden. Atemwegserkrankungen sind für die Einwohner von La Pared, die offensichtlich deutlich jünger wirken als sie tatsächlich sind, ein Fremdwort.

In der sonst so kargen Landschaft sprießen Blumen mit prächtigen Blüten, von denen man während langer Dürreperioden noch nicht einmal wusste, dass sie existieren. Dieses hervorragende Klima, die saubere Luft, die Geräuschkulisse der Vögel und des Meeres, Flora und Fauna, sowie der grandiose Panoramablick heilen oft besser als jeder Arzt.

Wasserversorgung

Erst seit dem Jahr 2000 bezieht La Pared sein Wasser vom “CONSORCIO“, dem hiesigen Trinkwasser-lieferanten der Hauptstadt Puerto del Rosario, wo sich die größte Wasserentsalzungsanlage Fuerteventuras befindet. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen zum Beispiel die Schwedenhäuser ihr mehr oder weniger salzhaltiges Grundwasser aus dem Privatbrunnen von (der oben genannten) Frau König.

Da zu den damaligen Zeiten in Schweden weder das Wasser noch der Strom Geld kostete, wollten die schwedischen Siedler nun auch hier nicht dafür zahlen. Folglich versorgte Frau König nur noch ihr eigenes Haus und das Restaurant. Von da an fuhren Tankwagen das Wasser an und füllten die „depositos“ (Wasserspeicher). Man pumpte es per Hand (später mit elektrischen Pumpen) in die Zisternen auf den Dächern. So hatte man Dank des Höhenunterschiedes immer fließendes Wasser. Mit zunehmender Besiedlung und Bebauung benötigte man immer mehr davon. Deswegen ließ man Leitungen der Finca (Bezeichnung für ein einem Bauernhof ähnliches Landgut) Chilegua in die Urbanisation verlegen.

Chilegua

In Chilegua gibt es einen Felsen, aus dem eine Quelle mit Süßwasser entsprang. Ungefähr vier Kilometer hinter La Pared Richtung Pájara ist diese Finca schon rechts von der Straße zu sehen. Das Schild mit der Aufschrift „Huertas de Chilegua“ (Obst- und Gemüseland von Chilegua) erinnert daran, das sich hier früher eine der bedeutendsten Fincas Fuerteventuras befand, aufgrund ihrer reichen landwirtschaftlichen Erträge.
Gleich am Ortseingang sieht man die Überreste eines erstaunlich großen ehemaligen Brunnens, dessen Windrad durch Naturgewalten komplett zerstört wurde. Wandern sie bergauf in eine unvergleichlich schöne Landschaft, vorbei an Ruinen und einem immensen Wasserauffangbecken. Es ist geradezu unglaublich, dass auf diesem heute völlig verlassenen Gelände bis vor 20 Jahren etliche Bauern lebten, die das ganze Land, soweit das Auge reicht, bewirtschafteten.

Ein Gartenbaubetrieb erstreckte sich mit riesigen Tomaten-, Feigenkaktus-, Zuckerrohrplantagen und Viehherden über die Landschaft. Anfang des 20. Jahrhunderts ging es wirtschaftlich bergab und das Gebiet entvölkerte sich.

Schon bald gelangt man an das ehemalige Pächterhaus. Vielleicht haben auch Sie das Glück und treffen den Hirten Antonio an, der Ihnen das in der Regel verschlossene Tor zur Finca öffnet. Er selbst hütet hier seine Schaf- und Ziegenherde und zeigte uns stolz das Haupthaus des Grundstückes. Es ist äußerst beeindruckend, was dort zum Vorschein kommt. Angefangen von den rustikalen, antiken Möbeln bis hin zu verstaubten Büchern in urigen Räumen rund um einen überwucherten Patio (Innenhof). Der aus den Bergen kommende Schlauch leitet das Süßwasser aus der Felsquelle in ein Becken direkt vor dem Haus. Um uns die sehr gute Qualität dieser Quelle zu beweisen, nimmt Antonio, ein echtes Majorero-Original, ohne zu zögern einen Schluck aus dem Schlauch und stillt seinen Durst, bevor er seine Ziegen in den Stall treibt und anschließend einsam der Abendsonne entgegen Richtung Heimat wandert.

(Nacht-)Leben

Sicherlich kennen Sie das Sprichwort „Stille Wasser sind tief“. Auch wenn La Pared damals wie heute auf den ersten Blick wie ein stilles, ruhigen Dörfchen wirkt, so ging hier doch auch immer so richtig “die Post ab”. Woran das lag? An Tina, der Stimmungskanone schlechthin, die seit 25 Jahren “Tinas Bar“, die einzige Kneipe in La Pared, führt.

Auch die Pool-Bar, eine Kneipe in italienischem Stil, sorgte für ein ausgelassenes Ambiente. Nur wenige Menschen lebten hier, so dass jeder jeden kannte. Wenige (Schweden-)Häuser, das Restaurant “El Camello“, die zwei genannten Bars und der Atlantida Club waren die einzigen Bauten auf diesem Grundstück.
Dennoch war La Pared Treffpunkt vieler Inselbewohner. In einer Zeit, als es hier kaum Fernsehen, nicht mal Telefone, geschweige denn Computer gab, blieb den Leuten nichts anderes übrig, als nachts “auf Tour” oder ins Bett zu gehen. In diesen Kneipen “steppte der Bär”! So waren sie Dreh- und Angelpunkt der Partygesellschaft.

Gemeinsames Ziel war es fast allabendlich, José, liebevoll Joselito genannt, daran zu hindern zu Bett zu gehen, indem man ihm einen Schnaps nach dem anderen einschenkte. Als Verwalter des Stroms gehörte es zu seinen Aufgaben, jeden Abend den Generator auszuschalten. Gelang es dem eingefleischten Kreis der Bewohner jedoch, ihn auf ein, zwei oder mehrere Gläschen einzuladen, bedeutete dies für jeden: Strom gibt es heute auch noch nach 23 Uhr und auf die Kerzen können wir ausnahmsweise verzichten!

Aber nicht nur zur Strom-, sondern auch zur Wasserversorgung gibt es so einige Geschichten zu erzählen. Wenn das Restaurant El Camello, in der Zeit als Tina es ein Jahr lang betrieb, mal wieder kein fließendes Wasser hatte, stolperte sie mitten in der Nacht zum Brunnen, drückte den Knopf und pumpte somit wieder Wasser in den Tank.

Vor 20 Jahren gab es noch kein All-Inclusive-Hotel, in dem sich die wenigen Touristen verstecken konnten. Noch nicht einmal asphaltierte Straßen, lediglich geschobene Feldwege. Und Briefkästen? Nein, eine Holzbox an der Buckelpiste, die nach La Pared führte und sicher nicht leicht zu bezwingen war, wurde morgens mit Weißbroten und sämtlicher Post gefüllt. Sobald ein Stein auf der Box lag, wusste man, dass jemand Grüße aus der Heimat oder auch die immer “beliebten” Rechnungen bekommen hatte.

Die Brote waren für den kleinen Supermarkt bestimmt, der sich damals neben Tinas Bar befand. Da die Verkäuferin Vera eine waschechte Bayerin war, gestaltete sie auch diesen Supermarkt dem entsprechend. Frisch aufgesetzter Kaffee und selbstgebackener Kuchen luden hier zum Plauschen ein. Man schwätzte, was das Zeug hielt, tauschte Gedanken und Erfahrungen in der gemütlich eingerichteten Verkaufsstelle aus.
Samstagabends wurde die “Sportschau“ auf Teneriffa oder Gran Canaria aufgenommen und auf Video am nächsten Tag zu Tina gebracht, sodass am Sonntagmorgen die Sportschau vom Vortag gezeigt werden konnte und der Frühschoppen noch unterhaltsamer als an anderen Tagen war.

Jede Nacht fand man hier einen Grund zum Feiern. So krönte man “Mister Bauch”, taufte Hunde, bemalte Körper und verlobte sich mit Ringen aus Alufolie. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die so genannten “Ketchup-Boys“, eine Gruppe, bestehend aus drei Hobbymusikern, die Tina mit einer Kiste Tomaten “bestachen” (daher der Name), um in ihrer Bar spielen zu dürfen. Sicherlich fragen Sie sich, warum nicht sie die „Ketchup-Jungs“ bezahlte, sondern umgekehrt. Vielleicht lag es einfach daran, dass, egal ob man zeitgleich mit den Instrumenten einsetzte oder nicht, trotzdem konsequent bis zum Schluss durchgespielt wurde.

Auch die Neujahrsfeiern waren ein absolutes Highlight, bis Tina eines Nachts geweckt wurde, da jemand klammheimlich durch ihre Kneipe schlich. Behutsam sah sie nach dem Rechten, als ihr der vermeintliche Einbrecher erklärte: „Ich habe auf der Toilette verschlafen.“

Nächtliche Anlaufstellen waren also immer diese Kneipe oder die Pool-Bar, in der sogar die Polizisten gern gesehene Besucher waren, da es noch keine Alkoholkontrollen gab. Traf man sich tagsüber auf der Piste, knobelte man aus, welche der zwei Kneipen am Abend öffnete. Kam es doch dazu, dass man seine Meinung änderte, wurde zum Beispiel ein Picknickkorb mit allerhand Spirituosen gepackt und am Pool geleert. Logisch, dass ebenso geknobelt wurde, um herauszufinden, wer die Rechnung zahlte.

Oft fiel man (im wahrsten Sinne des Wortes) regelrecht über seine Türschwelle, wenn man des nachts nach Hause ging. Deshalb hielt man Kerzen, Petroleum- und Taschenlampen immer griffbereit, denn auch die Straßenbeleuchtung war noch nicht vorhanden, so dass man ohne Vollmond mehr oder weniger orientierungslos war.

Das Hotel Costa Real

Wer abseits des Touristenrummels urlauben möchte, liegt im Hotel Costa Real goldrichtig. Diese sympathische Hotelanlage mit insgesamt 111 Wohneinheiten, davon 93 Junior Suiten, bzw. Bungalows mit Terrasse und Blick auf das Meer oder auf großzügig angelegte Gärten, bietet auch ein umfangreiches Sport- und Animationsprogramm. Ein modernes Wellness- und Fitnesscenter laden zum Entspannen ein, und auch in dem exklusiven Ayurvedazentrum können Sie die Seele so richtig baumeln lassen. Die im Burg-Dorf-Stil erbaute Hotelanlage ist mit ihrer 30.000 m2 großen Gartenfläche mit Poolbereich eine der schönsten Fuerteventuras.

Seit der Eröffnung 1993 war diese Anlage der Geheimtipp für alle Urlauber, die fernab vom Massentourismus sein wollten. Trotz einer Belegungsauslastung von 90% für den kommenden Monat wurde das Haus Ende Juli 2004 jedoch völlig überraschend geschlossen.

Nachdem das Hotel zuvor 3 Jahre lang vom spanischen Hotelbetreiber 'High Tech Hotels' geleitet worden war, welche den Direktorenposten in diesem Zeitraum über zehn mal umbesetzte, schloss der deutsche Eigentümer mit seiner Aktiengesellschaft Inter Areal S.A. im November 2003 einen neuen Pachtvertrag mit dem eigens zur Hotelübernahme gegründeten mallorquinischen Unternehmen Empresas Hoteleras Mijada S.L..

Nach anfänglich recht freigiebigen Investitionen sowie einem sehr großzügig besetzten Personalstab — bereits vorhandene Posten wurden aufgrund von vorhandenen Freundschaften doppelt und dreifach besetzt — ging es mit der neuen Firma langsam aber sicher finanziell bergab. Wie sich erst später herausstellte, verfügte der neue Pächter anscheinend nicht über die zum Betreiben einer solchen Anlage erforderlichen Kenntnisse.

Mitten in der Hochsaison reichte die Firma einen freiwilligen Konkursantrag beim hiesigen Gericht ein. Am darauf folgenden Tag gab der Hoteldirektor und Teilhaber an alle Vertragspartner die Anweisung, ihre Kunden innerhalb der nächsten 24 Stunden umzuquartieren und alle Reservierungen der folgenden Monate zu streichen.

Eine Woche später verließ auch er das Hotel und ist seit dem wie vom Erdboden verschluckt. Das im Hotel verbleibende Personal hatte seit 16. Juni keine Lohnzahlungen mehr bezogen, sondern war von seinem Direktor 'aufgrund eines vorübergehenden finanziellen Engpasses' auf den Monat Juli vertröstet worden. Somit suchten sich einige von ihnen bereits Ende Juli eine andere Beschäftigung.

Ca. 40 Angestellte zogen jedoch fest in die Gästezimmer des Hotels ein, um so auf ihre Gehaltsforderungen der letzen sechs Wochen hinzuweisen. Sie ließen sich von der Gemeinde sowie von anderen Hoteliers mit elementaren Versorgungsmitteln beliefern und luden regelmäßig das Fernsehen und die Presse ein, um verstärkt auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Da diese Situation für kein Hotel tragbar ist, unterbreitete der deutsche Eigentümer des Costa Real der im Hotel verbleibenden Belegschaft bereits Anfang August 2004 ein faires Angebot über eine Lohnfortzahlung in voller Höhe bis zum 31. August — unter der Voraussetzung, dass die Hotelanlagen unverzüglich zu räumen seien. Zusätzlich zu der Zahlung der ausstehenden Gehälter erklärte er sich bereit, den langjährigen Mitarbeitern für jedes im Hotel geleistete Arbeitsjahr eine Abfindung in Höhe von 20 Tagen pro Jahr zu leisten. Ein großer Teil von ihnen lehnte dieses Angebot jedoch in der Hoffnung ab, Gehaltsforderungen bis zum 1. Gerichtstermin, der für den 25. November anberaumt war, geltend machen zu können. Mit der Zeit kehrte jedoch Vernunft ein: Bei Redaktionsschluss bewohnten nur noch drei Arbeiter das Hotel.

Da der Pachtvertrag mit Mijada noch immer nicht aufgelöst werden konnte, darf der Eigentümer die absichtlich von den Besetzern vernachlässigten Elemente noch immer nicht betriebsfähig machen, was neue Interessenten nur unnötig hinhält. Eine Aufhebung des Pachtvertrags kann derzeitig nur durch Gerichtsentscheid bewirkt werden, jedoch unter der Voraussetzung, dass niemand mehr das Hotel bewohnt, oder aber durch die Firma Mijada S.L. selbst.

Es bleibt zu hoffen, dass die Anwälte der 'Mijada S.L. zum erneuten Gerichtstermin am 15.12.04 in Puerto del Rosario erscheinen werden, um sich entweder zu rechtfertigen, gemeinsam eine Lösung zu finden oder den Pachtvertrag endlich aufzulösen.

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war leider noch keine Einigung in Sicht. Wir hoffen jedoch, dass das beliebte Feriendomizil bald wieder freigegeben und an einen zuverlässigen Pächter bzw. Käufer vermittelt werden kann (In unserem ICF-Superboard finden Sie ein spezielles Forum zu diesem Thema, wo wir laufend über die aktuelle Situation berichten!).

Sport und Freizeit

Ein großes Highlight von La Pared ist der Golfübungsplatz mit reinem Kunstrasen, denn auch La Pared bleibt von der allgemeinen Wasserknappheit auf Fuerteventura nicht verschont.

Haben Sie noch nie in Ihrem Leben einen Golfschläger in der Hand gehalten, abgesehen auf einem Campingplatz beim Minigolfen? Hier ist der perfekte Ort und die beste Gelegenheit dafür! Die 9-Loch Zielgolfanlage lädt dazu ein, mit dem allseits sehr beliebten Trainer Ken Ellis aus Irland spielend Golf zu lernen. Für die weiten Schläge bietet sich die 230 Meter lange Driving-Range an. Des Weiteren sind auch eine Putting Range, Sandbunker und ein reichhaltiges Angebot an Leihschlägern vorhanden.

Wer die verborgenen Schätze rund um La Pared kennen lernen möchte, sollte auf eine geführte Wanderung oder eine Mountainbiketour nicht verzichten, denn die schönsten Orte sind eben nicht immer nur auf asphaltierten Straßen zu erreichen.

Eine andere Möglichkeit ist es auch, mit den örtlichen Bussen aus Costa Calma oder den Shuttlebussen der Surfschule (in Verbindung mit einem Surfkurs) in die Urbanisation zu fahren und die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Überall in und um La Pared gibt es Wege, die Sie zur Käserei, zum Fußballstadion, zum Strand oder entlang des Istmo de La Pared geleiten. Da es überwiegend nur Holperwege gibt, ist festes Schuhwerk auf jeden Fall angebracht.

La Pared bietet nicht nur etwas für Unternehmungslustige, sondern auch für diejenigen, die endlich mal vom Stress des Alltags abschalten möchten. Gegenüber vom Hotel Costa Real befindet sich die Wellness-Oase “La Ventana“. Hier lernt man Körper, Geist und Seele mit Hilfe von Ayurveda in Einklang zu bringen. Schauspielerin und Grafikerin Maya Widmaier hat sich zur Ayurvedatherapeutin ausbilden lassen. Jedes Jahr fliegt sie wieder nach Indien, um an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

Pferdeliebhabern ist der weniger als 3 km entfernte Reiterhof von Walter Haag zu empfehlen. Er und seine Frau Anke bieten Qualität vom Feinsten und stellen Ihnen sogar Reitsachen inklusive Regenmänteln zur Verfügung. Falls Sie reittechnisch schon ein Könner sind, sollten Sie sich einen Reitausflug durch die traumhafte Landschaft nicht entgehen lassen. Geritten wird auf andalusischen Pferden, die trittsicher und den Anforderungen bestens gewachsen sind. Sie sollten bereits Grundkenntnisse mitbringen, da die zwei täglichen Ausritte nicht nur am Strand durch die schäumende Gischt, sondern auch die felsige Steilküste entlang führen und demzufolge nichts für Anfänger sind.

Lassen Sie sich dieses unvergleichliche Erlebnis nicht entgehen und galoppieren Sie der untergehenden Sonne entgehen. Auch bekannte Fernsehstars wie Tanja Schumann (RTL-Samstag-Nacht) und Daniela Morel (Moderatorin von Voxtours) haben hier schon im Sattel gesessen und sich auf der Autogrammtafel im Reiterstübchen verewigt. Sogar Fotografen und Models der Zeitschrift Cosmopolitan nehmen den weiten Weg auf sich, um Schnappschüsse mit den edlen Pferden zu machen.

Die Strände von La Pared

Eine Fahrt nach La Pared lohnt sich schon allein wegen des grandiosen Blicks über die Küste und das Meer. Fahren Sie bis zum Ende der Avenida, die dort anschließenden Holperpisten führen Sie zur Küste oberhalb der „Playa del Viejo Rey” (Strand des alten Königs). Bei Ebbe können Sie über eine Steintreppe zum feinen, hellen Strand gehen, ist jedoch Flut, können Sie nicht einmal mehr das Ende der Stufen sehen.

Zwar sind die brechenden Wellen immer schön anzuschauen, aber die Strömungen sind sehr stark und werden oft unterschätzt. Vom Schwimmen wird hier abgeraten, denn diese Westküste ist kein Kinderspielplatz, wohl aber ein Paradies für Wellenreiter.

Tagsüber tummeln sich hier im Vergleich zu anderen Stränden nur wenige Besucher, aber wenn es dem Abend entgegengeht, füllt sich das nördlich gelegene Restaurant “Bahía La Pared” und die wild-romantische, mit schwarzem Lavasandstrand gesäumte Küste mit verliebten Pärchen. Einen Sonnenuntergang wie hier können Sie nirgendwo anders auf der Insel erleben! Den Blick auf den im Meer untertauchenden Feuerball gerichtet, kann man in der Abendröte sogar die schattigen Umrisse der Insel Gran Canaria sehen. Bei guten Wetterverhältnissen ist auch der höchste Berg Spaniens, der “Teíde“ auf Teneriffa (mit einer Höhe von 3.718 Metern) zu erkennen. Hier schlägt so manches romantische Herz höher und das Naturschauspiel lässt den Abend einfach perfekt beginnen. Abhängig von dem Stand der Wolken wirkt es zeitweise, als ob der Himmel brennt.

Etwas weiter nördlich von dieser Küste befindet sich die überaus sehenswerte Region Agua Liques. Nur zu Fuß oder mit einem Jeep können Sie zu diesen eindrucksvollen bizarren Felsformationen mit kleinen, einsamen Buchten gelangen. Bei Ebbe kann man mit einem einzigartigen Blick auf den Ozean entlang der Felswände laufen, die der Atlantik im Laufe der Zeit geformt hat. Neben Ihnen türmen sich riesige Kalksteinwände, bestehend aus unterschiedlichen Farbschichten auf, die sich im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Diese grandiose Struktur mit hellen, sandfarbenen und schwarzen Sedimentschichten verdeutlicht, wie die Insel in Millionen von Jahren gewachsen ist. Sobald man den Rücken zum Meer kehrt, hat man das Gefühl, sich aufgrund der bizarren Felskuhlen und Kalksandsteinaushöhlungen in einer riesigen Tropfsteinhöhle zu befinden. Dreht man sich aber um, sieht man den weiten Atlantik mit seinen kleinen Muschelbänken, unzähligen Krebsen, Bachstelzen und Möwen.

Gastronomie

Viel gastronomische Auswahl gibt es in La Pared nicht, aber das Wenige ist durchaus erwähnenswert. So kann man im oben bereits erwähnten Fischrestaurant “Bahía La Pared” an der Steilküste Köstlichkeiten zu sich nehmen und beobachten, wie Spanier ihre Familiensonntage verbringen. Der Süßwasserpool, die Minirutschen im Kinderbecken und eine große Wasserrutsche sind ein Vergnügen für die ganze Familie. Zwei eigene Fischerboote besitzt das Restaurant, so dass immer fangfrischer Fisch auf dem Menü steht.
Spezialitäten aller Art finden Sie im Restaurant “El Camello”. Nehmen Sie Platz in dem rustikalen Vorgarten, in den urig gestalteten Räumen oder im grün bepflanzten “patio“ (Innenhof) und genießen Sie die gute Luft. Hier wurde ein kleiner Garten gezaubert, in dem eine urgemütliche Atmosphäre herrscht. Fast jedes Jahr finden hier ein Weihnachtsmarkt, Ausstellungen berühmter Künstler oder auch ein Oktoberfest statt, so dass für Unterhaltung immer bestens gesorgt ist.

Obwohl “Tinas Bar” bei Redaktionsschluss gerade wegen Renovierung geschlossen war, weil die Dachträger marode geworden waren, wird auch diese beliebte Kneipe mit quasi Kultstatus bald wieder voll und ganz einsatzfähig sein. Wer etwas für die Lachmuskeln tun möchte, sollte die über 400 Clowns begutachten, die allesamt Geschenke der Besucher sind. Da diese Bar nun schon seit 26 Jahren besteht und früher schon der Ort des Geschehens in La Pared war, sind viele Gäste zu lieben Freunden geworden. An dieser Stelle sei Hans aus Hamburg herzlich gegrüßt und bedankt für seine langjährige Unterstützung. Zu den Skat-, Kniffel- und Knobelabenden, sowie zum allsonntäglichen Frühschoppen mit Live-Musik ist den Gästen kein Weg zu weit. Auch der allseits berühmte Faschingsdienstag mit Kostümball wird im Februar wieder stattfinden. Empfehlenswert sind auch die hausgemachten Eintöpfe und Tina’s zarte Filetsteaks aus ihrer kleinen Küche!

 

Umgebung

MATAS BLANCAS

Noch bevor Sie am Kreisel nördlich der Costa Calma nach La Pared abbiegen, sehen Sie auf der Meerseite das Gebiet “Matas Blancas“ (weiße Sträucher). Hier befand sich einst das andere Ende des langen Steinwalls, der den nördlichen Teil der Insel vom südlichen trennte.

Als erstes fällt ein ehemaliger Kalkbrennofen auf. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in dieser Gegend Kalk abgebaut. Der Kalkbruch von “Matas Blancas“ war der ergiebigste der ganzen Insel mit der besten Qualität.

Es gibt bisher nicht wissenschaftlich verifizierte Vermutungen, dass Fuerteventura vor vielen Jahren komplett begrünt gewesen sein soll, was sich jedoch dadurch änderte, dass die Wälder zum Befeuern der entstandenen Kalkbrennereien gerodet wurden.

Als nächstes fällt der seit vielen Jahren leer stehende Fischzuchtbetrieb mit der Aufschrift “Canarian Sea Fish” auf. Die Eigentümerin, die Firma Canamar S.A., konnte jetzt einen Erfolg für sich verbuchen. Dem Antrag auf Installation einer Zuchtstation für den Fisch namens 'Dorada' (Goldbrasse) ist laut einer Veröffentlichung im öffentlichen Staatsanzeiger der Kanaren Anfang November 2004 stattgegeben worden. Der Genehmigungsprozess, seit 1991 laufend, hatte sich aus Mangel an Unterstützung der öffentlichen Institutionen über den Zeitraum von 13 Jahren hingezogen.

An windigen Tagen ist die Bucht von Matas Blancas auch ein bei Windsurfern sehr beliebter Ort.

PUEBLO DEL MAR

Wenn Sie von Costa Calma nach La Pared fahren, sehen Sie links von der Straße auf dem Hügel vor La Pared ein Schild “Entra Usted en un Espacio Natural” (Sie betreten ein Naturschutzgebiet), welches auf den Naturpark Jandía hinweist. In diesem Gebiet befindet sich der Weiler “Pueblo del Mar”, bestehend aus 20 Häusern und 9 ständigen Einwohnern. Zwei Generatoren sowie Solaranlagen versorgen das winzige Dörfchen mit Strom.

Diese Region wurde im Mai 1988 von der kanarischen Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt. Durch die isolierte Lage ist es nie dazu gekommen, Strom an das öffentliche Netz anzuschließen. Besonders von hier ist der Ausblick auf La Pared, auf die Küste, auf die Berge und auf die im Meer versinkende Sonne sehr zu genießen.

EL PUEBLO DE LA PARED

Das Dörfchen La Pared, von dem anfangs schon die Rede war, befindet sich in den Bergen. Fahren Sie an der Urbanisation La Pared vorbei Richtung Pájara bis zur nächsten Kreuzung, und biegen Sie dort, noch vor dem spanischen Restaurant El Castillo, in Richtung Las Hermosas ab. Über die hügelige Landschaft gelangen Sie bald wieder an eine Kreuzung, die wie folgt beschildert ist: “Centro de Cultura” (Kulturzentrum), “Parque infantil” (Kinderspielplatz), “Iglesia (Kirche) de San Benito”, “Campo de fútbol” (Fußballplatz).

Hier beginnt das eigentliche Dorf La Pared, das sich von dort bis zur Käserei erstreckt. Es besteht aus 12 Häusern, die alle von Majoreros bewohnt sind, einige davon sind ehemalige Arbeiter von der benachbarten Finca Chilegua. Folgen Sie dem Schild hinauf zum Berg.

Vor Ihnen befindet sich nun das Fußballstadion “Benito Alonso“. Seinen Namen erhielt das Stadion, da der Stifter des Grund und Bodens „Alonso“ hieß. Die Fußballmannschaft nannte sich einst „Union deportiva de La Pared“ (Sportverein von La Pared) und hatte ihr erstes Fußballfeld auf dem heutigen Parkplatz des schon erwähnten Restaurants El Camello. Als die ursprünglich bunt zusammengewürfelte Truppe in die dritte Liga aufstieg, wurde das Stadion gebaut. Wer Lust und Zeit hat, kann der Mannschaft, die hier vor 2 Jahren sogar gegen Real Madrid spielte, ab 17 Uhr beim Training zusehen. Heute heißt dieser inzwischen aus Profispielern bestehende Fußballclub “Playas de Jandía“.

Das Restaurant Bahía la Pared bekam zum Zeitpunkt der Entstehung keine Baugenehmigung, und so wurde es der Mannschaft gewidmet und als Clubhaus deklariert. Anfänglich waren hier noch die Pokale in Glasvitrinen zu sehen. Inzwischen ist es ein ganz normales Fischrestaurant und hat keinerlei Beziehungen mehr zu dem Fußballclub.

Gegenüber dem Stadion befindet sich die kleine Grundschule für Las Hermosas und La Pared. Die Schule mit Meerblick, umgeben von Palmen, Rasenflächen und einem Spielplatz, besuchen derzeit nur 8 Schüler. Auch die Kirche der zwei Ortschaften grenzt an die Bildungsstätte an und erstrahlt mit dem dazugehörigen Dorfplatz und den Gemeinderäumen in vollster Schönheit.

Lauschen Sie den Vögeln und genießen Sie die Ruhe auf einer der Bänke der wunderschön angelegten und gefliesten Plaza, ein Ort für öffentliche Veranstaltungen, der auch als Sportplatz der Schulkinder genutzt wird. Auf einer bühnenartigen Erhebung ist neben dem Kirchentor ein Bild von San Benito de Abad, dem heiligen Schutzpatron der Gegend, zu sehen. Leider finden hier keine Gottesdienste mehr statt. Das Tor wird lediglich für besondere Anlässe geöffnet. Die Plaza ist umgeben von blauen Türen, hinter denen sich eine Bar verbirgt, die während der im Juli stattfindenden Fiesta für gute Verpflegung zu sorgen hat.

In den angrenzenden Gemeinderäumen trifft sich an jedem dritten Samstag im Monat eine deutsche ökumenische Kirchengemeinde, um ein so genanntes “Treffmahl” zu feiern. In Form einer Henkelparty (jeder trägt etwas zum Buffet bei) wird dort miteinander gegessen, gesungen und gebetet. Es ist schön, all das unter Palmen, umgeben von Grasflächen und Sonnenstrahlen zu erleben.

Auch die Kinder der Umgebung treffen sich einmal wöchentlich, um dort am “Teleclub” teilzunehmen. Es werden Faschingskostüme geschneidert, Theaterstücke einstudiert und sogar Gitarrenunterricht erteilt. Das einstudierte Krippenspiel wird jedes Jahr zu Weihnachten aufgeführt und ist neben der Fiesta im Juli das besondere gesellschaftliche Ereignis des Jahres.

Vorbei an diesen öffentlichen Einrichtungen und entlang einer Buckelpiste geht es zur allseits beliebten Käserei von Nicolasa Castro Roger. Auf einem Hügel weiden Hunderte von Ziegen und Schafe, die Grundlage für den Lebensunterhalt des Familienbetriebes sind. Sorgfältig zubereiteter Schafs- und Ziegenkäse, sowie selbst angebaute Tomaten werden hier täglich verkauft. Obwohl die Tür aufgrund der Hygienebestimmungen stets geschlossen ist, können Sie dennoch eintreten, ein Stück des schmackhaften Käses probieren und einen Blick in die Produktion werfen. Jährlich werden 2 Millionen Liter Milch für die verschiedensten Käsearten mit einer Reifezeit von drei Tagen bis zu einem Jahr verbraucht. Ein Blick auf den Hang überzeugt immer wieder davon, dass es auf Fuerteventura fast so viele Ziegen wie Einwohner gibt. Durch die hervorragende Qualität ist Ziegenkäse eine der Spezialitäten der Insel. Auch eine Schweinezucht gibt es in dem seit 20 Jahren bestehenden Betrieb.

Vorbei an der Käserei, mitten durch das Tal, gelangen Sie wieder auf die Hauptstrasse und an die Kreuzung zur modernen “Urbanisation La Pared”.

Las Hermosas (Die Schönen)

Das Gelände nördlich der Urbanisation La Pared gehört zu “Las Hermosas”. Es ist unterteilt in drei Barrancos: Puerto Nuevo, Chigueguo und Ugan. Ersteres bedeutet “Neuer Hafen“. Wenn Sie dem Wegweiser nach Chigueguo auf der linken Seite an Enriques Autowerkstatt und der Bar von Paco vorbei folgen und Richtung Küste fahren, gelangen Sie zu dieser Fischerstelle. Lediglich sechs Fischerboote, Netze, Käfige und drei Hütten gibt es hier zu sehen. Menschenleer ist diese abgeschiedene Bucht, die im Sommer zum beliebten Domizil von Festlandspaniern wird, um täglich fangfrischen Fisch zu genießen.

An der Hauptstrasse sieht man einen weiteren Wegweiser nach “Playas de Ugan“ (Strände von Ugan). Nur wenige Urlauber finden den Weg zum hellen und schwarzen Sandstrand, der jedoch aufgrund der heimtückischen Strömungen noch viel weniger zum Baden geeignet ist als der Strand “Playa del Viejo Rey“ vor der Urbanisation La Pared. In diesen drei idyllischen Barrancos (Schluchten oder ausgetrocknete Flussbetten) sind nur vereinzelt Häuser zu sehen, die sich meist selbst mit Strom und salzhaltigem Brunnenwasser versorgen, da es vielen zu teuer ist, die Leitungen tief in die Barrancos zu verlegen. Es rentiert sich finanziell eher, Solarzellen, Batterien, Windräder und die mit Diesel betriebenen Stromgeneratoren zu nutzen.

Bis vor 60 Jahren gab es auch hier noch riesige Tomaten- und Melonenplantagen, Ziegen und Schafe, soweit das Auge reichte, Mais- und Kleefelder als Viehfutter, denn die Landwirtschaft war damals die einzige Lebensgrundlage.

Auf der rechten Straßenseite ist ein gelbes Gebäude zu erkennen, die Perrera Municipal, ein Hundetierheim. Verziert mit Bildern und der Aufschrift “adoptame“ (Adoptier mich!) macht es von außen einen recht gepflegten Eindruck. Hundeliebhaber sollten spätestens hier halt machen, die vielen verlassenen Hunde einmal besuchen und ausführen. Wenn es in Ihren Möglichkeiten steht, tun Sie etwas Gutes und nehmen Sie einen der Hunde mit, um ihm Liebe und ein Heim zu geben, in dem für ihn gesorgt wird.
In der Umgebung des Dorfes La Pared sind vereinzelt Häuser mit wunderschön begrünten Grundstücken, Vorgärten und unzähligen Kakteenarten zu sehen, auch das ist Teil von Las Hermosas. Folgen Sie der Straße in die Berge und genießen Sie den Ausblick!

“American Star”
Das traurige Ende eines stolzen Luxusliners

Wenige Kilometer nördlich von La Pared befindet sich eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras: Das Wrack der “American Star”!

Fahren Sie immer an der Westküstenstraße entlang Richtung Pájara. Nach ca. 15 Kilometern sind links Verbotsschilder mit einem Taucher darauf zu sehen, dort geht es auf einen Schotterweg. Sollten Sie keinen Geländewagen fahren, sondern einen gewöhnlichen Mietwagen, verzichten Sie bitte auf diese Exkursion.
Falls Sie falsch abgebogen sein sollten, missachten Sie keinesfalls die Verbotsschilder des militärischen Sperrgebiets und kehren Sie um!

Schon bald ist das Wrack des einst so berühmten Schiffes an der “Playa de Garcey“ zu sehen. Die einstmalige “Königin unter den Luxuslinern“ mit einer Länge von 220 Metern lief 1939 unter dem Namen “SS America” aus dem Hafen in Newport News (USA) aus. Sie bot Platz für 1046 Passagiere, was bei dem Umbau zu einem Truppentransporter durch das amerikanische Militär 1941 auf 2258 Plätze erweitert wurde. Als die inzwischen umbenannte “USS Westpoint” in den Kriegsdienst eingezogen wurde, beförderte sie Munition, Kriegsgefangene und insgesamt ca. 483.000 Soldaten.

In Europa war der Zweite Weltkrieg ausgebrochen, deshalb konnte der Truppentransporter zunächst nicht im Nordatlantikdienst eingesetzt werden, und so unternahm man statt dessen Kreuzfahrten. Erst 1946 wurde sie wieder zum Passagierschiff.

Ab 1964 fuhr das Schiff unter dem Namen “Australis”, nun nicht mehr als Dampfer der ersten, zweiten und der Touristenklasse, sondern als Einklassenschiff. Es gibt immer noch Zeitzeugen, die sich im Oktober 1970 an Bord des heutigen Geisterschiffes befanden und von einem Brand berichten, der von der Kombüse ausging. Erst nach 9 Stunden konnte das Feuer gelöscht werden und führte zu einer mehrtägigen Reparatur auf den Fidji-Inseln.

1993 erhielt sie den uns heute bekannten Namen SS American Star. Das Ziel ihrer letzten Fahrt sollte eine Reparaturwerft in Thailand sein. Die American Star wurde von einem Schlepptau gezogen, welches in einem schweren Sturm riss und dazu führte, dass sie steuerlos am 18. Januar 1994 an der Westküste Fuerteventuras auflief. Innerhalb von weniger als 2 Tagen brach das gewaltige Schiff auseinander und wurde im Laufe der Zeit von den Naturgewalten derartig zerstört, dass nur noch einige Reste sichtbar sind.

Nur kurze Zeit nach dem Auflaufen begaben sich Neugierige und auch das Militär auf das Schiff, um alles zu bergen, was nicht niet- und nagelfest war. Zwar hat der Bug bis heute 11 Jahre durchgehalten, aber der Zerstörungsprozess schreitet auch hier unaufhaltsam voran.

Unternehmen Sie keine Versuche, an Deck dieses Phantoms zu gelangen, dies hat schon so einige Surfer und Wagemutige das Leben oder hohe Strafen gekostet, auch wenn es keinerlei Verbotshinweise gibt. Trotz der vermeintlich geringen Entfernung zum Ufer ist der Ozean unter den Einheimischen für seine tückischen Unterströmungen bekannt.

Zu dem einstigen Ozeanliner gibt es mindestens so viele Geschichten, wie das Schiff Namen trug. Die letzten Stunden der American Star werden wohl für immer ein Geheimnis bleiben, denn bis heute ist folgende Frage noch ungeklärt: War es ein Unglück oder Versicherungsbetrug?

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Wir hoffen, dass wir Sie davon überzeugen konnten, dass La Pared und seine Umgebung einiges zu bieten haben und es durchaus ein lohnenswertes Reiseziel ist. Es wird nicht ohne jeglichen Grund die “Perle“ oder auch “Oase Fuerteventuras“ genannt. Lassen Sie es sich nicht entgehen, auch hierher einen Abstecher während Ihres Urlaubs zu machen und kommen Sie in einigen Jahren wieder, um zu sehen, wie schnell sich das Gesicht dieser Urbanisation verändert hat.

Wie immer hat es uns viel Vergnügen bereitet, Sie auf eine unserer Reisen durch die Ortschaften und Attraktionen der Frühlingsinsel mitzunehmen. Schon allein die wild-romantische Westküste ist eine absolute Sehenswürdigkeit. Nein, hier gibt es keine mit Geschäften bepflasterte Strandpromenade, Diskotheken oder Menschenmassen, aber hier gibt es Ruhe. Stille zum Nachdenken, zum Ausspannen und zum Träumen.

Die Seele fernab vom gestressten Alltag baumeln lassen und zu sich selber finden…
das können Sie hier — umgeben von einem wundervollen Rundum-Panorama und an kristallklarem Atlantikwasser.


 

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Luftaufnahme von La Pared

 


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